aoide.ensemble

Gerda Anderluh: Violoncello

Gerda Anderluh genoss ihren ersten Cellounterricht am Kärntner Landeskonservatorium, der sie bereits zum 1. Preis beim Landeswettbewerb brachte.

1986 schloss sie das Studium die Lehrbefähigungsprüfung im Fach Violoncello bei Prof. Walter Neuhaus und im Fach Blockflöte bei Prof. Desiree Kegley ab.

Es folgten drei Jahre Konzertfachstudium bei Prof. Hildgund Posch auf der Grazer Musikhochschule, ein Literaturjahr bei Prof. Milos Mljenik in Klagenfurt, ein Meisterkurs bei Ernst Reijsegger in Jazzcello sowie bei Heidi Litschauer und eine Fortbildung „streicher im jazz“ bei Max Grosch.

von den zahlreichen Konzerten seien hier besonders Uraufführungen bei igzm-konzerten sowie Orchesterkonzerte in Nachbarstaaten genannt. Besondern Schwerpunkt setzt sie allerdings auf Kammermusik, insbesondere in Streichquartett- und Triobesetzung. Darüber hinaus wirkte sie auch bei CD-Aufnahmen mit dem Ensemble „Hortus musicus“ mit.

Christoph Hofer: Akkordeon

Geboren in Villach, studierte Christoph Hofer nach der Matura Akkordeon in Klagenfurt, Graz und Trossingen (D).

Seit 2001 ist er als Musikschullehrer und Akkordeonist in Kärnten tätig. Er ist der Preisträger des Carinthia Musikpreises 2003.

Hervorzuheben ist seine Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles wie dem „ensemble kreativ“ „Hortus musicus“ „Tanztheather SKUNK“ vor allem im Bereich der zeitgenössischen Musik.

Helmut Stiegler: Violine

Geboren 1966 in Graz, studierte Helmut Stiegler zuerst in der Begabtenklasse bei Prof. Marianne Kroemer und im Anschluss in der Ausbildungsklasse von Prof. Christos Polyzoides an der Musikhochschule Graz. Danach war er zwei Jahre als Musikschullehrer in Fehring und Leoben tätig.

Von 1989 bis 1996 war er Programmierer in einer Softwarefirma in Graz, seit 1996 ist er mit einer eigenen Softwarefirma selbständig. Seit 2000 lebt er in Villach.

Seit dem Jahr 2006 spielen die drei Musiker, der Geiger Helmut Stiegler, die Cellistin Gerda Anderluh und der Akkordeonist Christoph Hofer als Trio aoide.ensemble zusammen.

Sie legen in ihren Konzerten jeweils einen programmatischen Schwerpunkt auf Werke des 20. und 21. Jahrunderts mit dem Ziel, einen Einblick in den stilistischen Pluralismus der "neuen und neueren Musik" zu vermitteln und gleichzeitig Brücken zu deren klassisch-romantischen Wurzeln zu schlagen.

Der Name des Ensembles geht zurück auf Aoide, die Muse des Gesanges und der Musik. Sie und ihre Schwestern Mnemem, Muse des Gedächtnisses, und Melete, Muse der Meditation bilden die drei ursprünglichen Musen der griechischen Mythologie.