• Dienstag, 10. Mai 2016, 19:30 Uhr
  • Abonnementkonzert der Stadt Villach
  • Bambergsaal, Parkhotel Villach

Skylife

Ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Werken der letzten 75 Jahre präsentiert das aoide-Trio bei diesem Konzert. Der Ernsthaftigkeit und Melancholie der Trios von Schostakowitsch und Timo-Juhani Kyllönen werden jeweils die Frische und Lebendigkeit des Tango Nuevo Astor Piazzollas sowie des Jazzrock von David Balakrishnan gegenübergestellt.

Über das Programm...

  • Mittwoch, 15. Oktober 2015, 11:00 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt
  • Sonntag, 4. Oktober 2015, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach
  • Mittwoch, 30. September 2015, 19:15 Uhr
  • Benefizkonzert für den Wurzerhof
  • Wurzerhof St. Veit/Glan

Jahreszeiten

Mit dem Zyklus "Le quattro stagioni" (Die vier Jahreszeiten) hat Antonio Vivaldi eine ganz neue Form von Programmmusik geschaffen: In vier Violinkonzerten beschreibt er jeweils eine Jahreszeit musikalisch durch eine Serie von für sie charakteristischen Bildern bzw. Szenen. Zur Verdeutlichung hat er ihnen jeweils ein Sonett mit direktem Bezug zu den einzelnen Szenen vorangestellt.

Astor Piazzolla setzte dem einen Zyklus von Tangos "Las Cuatro Estaciones Porteñas" (die vier Jahreszeiten der Bewohner von Buenos Aires) entgegen. Während Vivaldi die Natur und das ländliche Leben der frühen Neuzeit im Spiegel der Jahreszeiten schildert, fasst Piazzolla das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Einwohner sich "Porteños" nennen, in Töne.

In "Las Cuatro Estaciones Porteñas" vereint Piazzolla Stilelemente verschiedenster Herkunft: Die typischen Rhythmen und Harmonien des argentinischen Tangos gestaltet er mit den Kompositionstechniken der neuen europäischen Musik und verbindet sie mit Elementen des Jazz.

In diesem Programm werden die beiden Konzerte "Frühling" und "Sommer" von Antonio Vivaldi dem Herbst "Otoño Porteño" und Winter "Invierno Porteño" von Astor Piazzolla gegenüber gestellt.

Eine ganz andere Programmatik findet sich in den Kompositionen des finnischen Akkordeonisten, Dirigenten und Komponisten Timo-Juhani Kyllönen. Ausgestattet mit einem ausgeprägten spirituellen Sendungsbewusstsein, sieht er sich selbst als Transmitter von positiver kosmischer Energie, welche Tugenden wie Rechtschaffenheit und Wahrhaftigkeit in die chaotische Welt von heute bringt.

Sein Trio n:o 1, komponiert 1987, erinnert formal sehr an Beethovens Umgang mit Motiven, die sich im Wechselspiel der Instrumente verdichten, verwandeln und als Bausteine zu einem großen musikalischen Bogen zusammenfügen. Eine Metapher für die kosmische Ordnung, die sich aus dem Chaos formt.

Über das Programm...

  • Sonntag, 16. August 2015, 11 Uhr
  • Sontagsmatinee
  • IMPETUS KULTURSOMMER
  • Klosterruine Arnoldstein

Jahreszeiten

Mit dem Zyklus "Le quattro stagioni" (Die vier Jahreszeiten) hat Antonio Vivaldi eine ganz neue Form von Programmmusik geschaffen: In vier Violinkonzerten beschreibt er jeweils eine Jahreszeit musikalisch durch eine Serie von für sie charakteristischen Bildern bzw. Szenen. Zur Verdeutlichung hat er ihnen jeweils ein Sonett mit direktem Bezug zu den einzelnen Szenen vorangestellt.

Astor Piazzolla setzte dem einen Zyklus von Tangos "Las Cuatro Estaciones Porteñas" (die vier Jahreszeiten der Bewohner von Buenos Aires) entgegen. Während Vivaldi die Natur und das ländliche Leben der frühen Neuzeit im Spiegel der Jahreszeiten schildert, fasst Piazzolla das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Einwohner sich "Porteños" nennen, in Töne.

In "Las Cuatro Estaciones Porteñas" vereint Piazzolla Stilelemente verschiedenster Herkunft: Die typischen Rhythmen und Harmonien des argentinischen Tangos gestaltet er mit den Kompositionstechniken der neuen europäischen Musik und verbindet sie mit Elementen des Jazz.

In diesem Programm werden die beiden Konzerte "Frühling" und "Sommer" von Antonio Vivaldi den vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla gegenüber gestellt.

Über das Programm...

  • Sonntag, 5. Oktober 2014, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach
  • Mittwoch, 8. Oktober 2014, 19:15 Uhr
  • Benefizkonzert für den Wurzerhof
  • Wurzerhof St. Veit/Glan
  • Sonntag, 26. Oktober 2014, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt

Kontraste

Sowohl Mozarts Klaviertrio KV 502 als auch das Trio von Schostakowitsch sind in ihrer Entstehung eng mit dem Tod verbunden: Mozarts dritter Sohn starb am Tag vor der Vollendung des Werkes, Schostakowitsch schrieb sein Klaviertrio als eine Art kammermusikalisches Requiem nach dem Tod seines engen Freundes Iwan Iwanowitsch Sollertinskij.

Doch beide Werke zeigen einen diametral entgegengesetzten Umgang mit den jeweiligen persönlichen Schicksalsschlägen: Während Schostakowitsch seiner tiefen Trauer im Werk Ausdruck verleiht, strotzt Mozarts Trio geradezu vor unbeschwerter Heiterkeit und Spielfreude, als würde er sich in die Musik als eine heitere Gegenwelt zur harten Realität seines Lebens flüchten wollen.

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  • Sonntag, 1. Dezember 2013, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach
  • Sonntag, 15. Dezember 2013, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt

mit links...

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  • Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19:30 Uhr
  • Orgelton Klagenfurt
  • Johanneskirche am Lendhafen, Martin Luther-Platz 1, Klagenfurt

Melancholie zwischen St. Petersburg und dem Rio de la Plata

Das zweite Klaviertrio von Dimitrij Schostakowitsch entstand als eine Art "kammermusikalisches Requiem" nach dem Tod seines engen Freundes Iwan Iwanowitsch Sollertinskij und drückt seine Trauer und seinen Schmerz in einer tief bewegenden Klangsprache aus.

„Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ charakterisiert der argentinische Komponist Enrique Santos Discépolo die melancholische Grundstimmung dieses argentinischen Musikstils.

So sehr sich das typische Kolorit der Musik Russlands und Argentiniens auch unterscheidet, eint die Antipoden die gleichsam melancholische wie auch energische Grundstimmung ihrer Musik. In diesem Programm treffen musikalische Ikonen zweier diametral entgegengesetzter Kulturkreise aufeinander, um ähnliche Empfindungen in ihrer jeweiligen ureigenen Musiksprache auszudrücken.

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  • Sonntag, 25. September 2011, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt

Melancholie zwischen St. Petersburg und dem Rio de la Plata

Das zweite Klaviertrio von Dimitrij Schostakowitsch entstand als eine Art "kammermusikalisches Requiem" nach dem Tod seines engen Freundes Iwan Iwanowitsch Sollertinskij und drückt seine Trauer und seinen Schmerz in einer tief bewegenden Klangsprache aus.

„Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ charakterisiert der argentinische Komponist Enrique Santos Discépolo die melancholische Grundstimmung dieses argentinischen Musikstils.

So sehr sich das typische Kolorit der Musik Russlands und Argentiniens auch unterscheidet, eint die Antipoden die gleichsam melancholische wie auch energische Grundstimmung ihrer Musik. In diesem Programm treffen musikalische Ikonen zweier diametral entgegengesetzter Kulturkreise aufeinander, um ähnliche Empfindungen in ihrer jeweiligen ureigenen Musiksprache auszudrücken.

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  • Sonntag, 3. Juli 2011, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach

Absolut Schostakowitsch - ein kammermusikalisches Requiem

Beide Klaviertrios von Dimitrij Schostakowitsch entstanden als eine Art "kammermusikalisches Requiem" jeweils nach dem Tod seines Vaters bzw. seines engen Freundes Iwan Iwanowitsch Sollertinskij und drücken seine Trauer und seinen Schmerz in einer tief bewegenden Klangsprache aus.

Über das Programm...

  • Sonntag, 6. Februar 2011, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach
  • Sonntag, 27. Februar 2011, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt

Totentanz

Die Eckpfeiler dieses Programms bilden zwei Raritäten aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, welche unter sehr unterschiedlichen Lebensumständen zustande gekommen sind:

Einerseits war da der französische Marineoffizier Jean Cras, der sein Streichtrio auf hoher See komponierte, andererseits der KZ-Häftling Gideon Klein, der sein Streichtrio kurz vor der Verlegung nach Auschwitz fertig stellte. Beiden gemein ist, dass für sie das Komponieren ein Ausgleich war, bei dem sie Trost suchten, und dass sie dabei solch eine Intensität entwickelten, dass ganz außergewöhnliche Werke entstanden sind.

Im Mittelteil des Programms folgt nach einem kurzen Intermezzo von Zoltan Kodaly mit Anklängen ungarischer Volksweisen eine Uraufführung der Komposition „Totentanz“ des Villacher Komponisten Stefan Kühne, welches dem Programm auch den Titel gegeben hat.

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  • Sonntag, 16. Mai 2010, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt
  • Montag, 17. Mai 2010, 19:30 Uhr
  • Evang. Kirche Nord
    Adalbert-Stifter-Straße, Villach-Lind
  • Benefizkonzert für die Kindergruppe "EntdeckungsRaum"
    VVK 7€, AK 10€, Reservierung: 0650/9500520
  • Sonntag, 4. Juli 2010, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach

Originell-Klang

Originell-Klang ist eine augenzwinkernde Antithese zum Originalklang-Paradigma: Statt Musik möglichst so aufzuführen, wie man annimmt, dass sie zur Zeit ihrer Entstehung geklungen haben mag, stellt das aoide.ensemble das eigene musikalische Erleben und Empfinden vor Aufführungsregeln und Konventionen – mit dem Ergebnis, dass immer wieder “Un-Erhörtes”, so noch nie Erklungenes in den Konzerten zu hören ist.

In diesem Fall ist es Musik von J. S. Bach und W. A. Mozart, die sie neu interpretieren, vor allem aber D. Schostakowitschs 1. Klaviertrio, in dem das Akkordeon den Klavierpart neu auslotet.

Natürlich kann in dieser Besetzung auch A. Piazzolla mit seinem aufregenden Tango Nuevo nicht fehlen.

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  • Sonntag, 26. Oktober 2008, 17 Uhr
  • Theatercafe Direkt
  • Theatercafe, Theatergasse 9, Klagenfurt

Klassizistische Welten

Dieses Programm spannt einen weiten Bogen von der Frühklassik zur zeitgenössischen Musik mit Werken, die eines gemein haben: ihren klassizistischen Umgang mit dem thematischen Material. Doch so nahe sie sich auch in ihrer Formensprache sind, so weit liegen sie in Ausdruck und Tonsprache auseinander:

Auf Haydns leichtfüßiges und spritziges Klaviertrio prallt das fast 200 Jahre später entstandene, atonale, meditativ-schwermütige Trio des finnischen Komponisten Timo-Juhani Kyllönen.

Nicht minder groß ist dann der Kontrast von der kühlen, konzentrierten Distanz des finnischen Komponisten zur hitzigen, temperamentvollen Leidenschaft des Argentiniers Astor Piazzolla, dessen Zyklus "Die Vier Jahreszeiten" zwar nur 20 Jahre früher, dafür 1300 km entfernt entstanden ist.

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  • Sonntag, 1. Juni 2008, 15:30 Uhr
  • Konzert am Nachmittag
  • Kapelle des LKH Villach

Emigration

Sowohl in Dimitri Schostakowitschs als auch Astor Piazollas Leben spielten Diktaturen eine besondere Rolle. Während sich Dimitri Schostakowitsch, der sein drittes Streichquartett zur Zeit des sowjetischen Kulturkampfes schrieb, in eine Art "innere Emigration" zurückzog und - 1948 erneut in Ungnade gefallen und mit einem Aufführungsverbot belegt - lieber für die Schublade komponierte, als sich mit dem Vorwurf des "Formalismus" auseinander zu setzen, lebte Astor Piazzolla 30 Jahre später während der rechten Militärdiktatur in Argentinien in der "äußeren Emigration" in Italien.

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  • Donnerstag, 29. Mai 2008, 20 Uhr
  • Evang. Kirche Nord
    Adalbert-Stifter-Straße, Villach-Lind
  • Benefizkonzert für die Kindergruppe "EntdeckungsRaum"
    VVK 7€, AK 10€, Reservierung: 0650/9500520

Klassik meets Tango

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